Shiatsu

– Treatments also given in English –

Das Bekommen von Shiatsu ist eine der wunderbarsten Arten seinen Körper zu spüren, die eigene Körperwahrnehmung zu schulen, und zu lernen sich ganz darauf einzulassen, berührt zu werden.
Zu erkennen wo in diesem Moment die Verspannungen sitzen, wo ein leichter erlösender Energieschub durch das Gewebe fließt, welche Bewegung blockiert ist und dann langsam wieder frei und gelöst wird. Es ist ein Genuss, gehalten zu werden und dabei wahrzunehmen, wie die Verspannungen sich auflösen dürfen. Einige Druckpunkte sind bei fester Berührung angenehm schmerzhaft und führen nach der Massage zu wohliger Entspannung.

Was kann Shiatsu bewirken?
Ich kann mir ein Leben ohne Massagen und Shiatsu nicht mehr vorstellen. Mindestens alle 2 Wochen lasse ich mir eine Shiatsu- oder Thaimassage geben und ich fühle mich vital, gesund, beweglich und meist voller Tatendrang.
Durch die Resonanz vieler meiner KlientenInnen weiß ich um die positive Wirkung von Shiatsu bei Verspannungen, Rückenbeschwerden, Verspannungskopfschmerzen, Migräne, Menstruationsbeschwerden, PMS, Problemen in den Wechseljahren, bei psychosomatischen Beschwerden, Burn-Out, Erschöpfung und Überlastung, Stress, Schlafstörungen, in Lebenskrisen…
Regelmäßiges Shiatsu wirkt präventiv, stärkt das Immunsystem und regt die Selbstheilungskräfte an. Wer sich in seiner Haut wohl fühlt, ist weniger anfällig für Krankheiten.

Was passiert bei einer Shiatsu-Massage?
Mittlerweile blicke ich auf 10 Jahre Erfahrung mit Shiatsu zurück, genug Zeit und Praxis, um meine Wahrnehmungsfähigkeit und mein Einfühlungsvermögen zu entwickeln.
Du liegst in bequemer Kleidung auf einem Futon auf dem Boden und ich arbeite mit meinem Körpergewicht und lasse mich langsam einsinken. Mal mit dem Handballen, dem Daumen, aber auch mit den Knien und Ellbogen.
Dabei geht es darum das Muskelgewebe zu lockern und Verspannungen zu lösen, in tiefere Gewebeschichten vorzudringen, aber auch um blockierte Energie auf den Meridianen wieder zum fließen zu bringen. Mit meiner Aufmerksamkeit gehe ich zu den bedürftigen Bereichen und konzentriere mich auf das, was Dein Körper mir erzählen möchte. Außerdem arbeite ich mit vielen Dehnungen, Zug an Armen und Beinen, sowie Gelenkrotationen. Die einzelnen Wirbel werden gerüttelt, die Rippenzwischenräume gelockert und Du darfst loslassen und einfach nur spüren.
Ich massiere Deine Füße und Hände, streiche Deinen Nacken aus und gehe die Druckpunkte auf Deinem Kopf entlang. Manchmal werde ich einfach nur Halten oder die Hände zu einem energetischen Ausgleich auflegen.
Fast immer bietet es sich an, dem ganzen Körper Shiatsu zu geben. Aber ich gehe gerne auf Wünsche ein und massiere dann z.B. hauptsächlich den Nacken- und Schulterbereich, wenn es hier am nötigsten ist.
Vor der Behandlung gibt es bei einer Tasse Tee ein Vorgespräch, denn ich benötige ein paar Informationen, die wichtig sein können für die Auswahl der Meridiane.
Außerdem frage ich nach gesundheitlichen Problemen oder Schwangerschaft, denn das könnte das Drücken bestimmter Punkte ausschließen.

Shiatsu in der Schwangerschaft
Ich habe schon viele schwangere Frauen bis kurz vor die Geburt begleitet, da es im Shiatsu viele Möglichkeiten gibt, wunderbare Massagen in der Seitenlage zu geben. Hier kann ich den ganzen Rücken erreichen und Behandlungen an Armen und Beinen durchführen. Durch meine eigenen Schwangerschaften weiß ich, wie wohltuend es in dieser Phase ist, wo der Körper Großartiges leistet, sich Zeit für sich zu nehmen und sich verwöhnen zu lassen.

Shiatsu mit Kindern
Mehrere Mütter waren sehr begeistert von den Behandlungen und haben ihre Kinder im Alter von 11-16 Jahren mitgebracht. Vorraussetzung für eine schöne Massage ist natürlich, dass die »Teenager« das gerne ausprobieren wollen. Aber dann kann Shiatsu zum Beispiel bei Konzentrationsproblemen in der Schule oder einfach als Selbsterfahrung eine gute Wahl sein. Für jüngere Kinder würde ich 30 Minuten empfehlen.

Hinweis
Solltest Du ernsthafte gesundheitliche Probleme haben, so bitte ich Dich vorher einen Arzt aufzusuchen, denn diesen kann ich nicht ersetzen.

Was sind eigentlich Meridiane
Meridiane sind in der chinesischen Medizin Kanäle, in denen das Qi (Lebensenergie) fließt. Nach dieser Vorstellung gibt es in der chinesischen Medizin zwölf Hauptmeridiane und 2 übergeordnete Meridiane. Jeder Meridian ist einem Organ bzw. Organsystem zugeordnet. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte. Sticht man eine Akupunkturnadel in einen dieser Punkte, so kann man mit Hilfe der Infrarot-Thermographie den dadurch ausgelöste Temperaturanstieg im Verlauf des Meridians erkennen. Manchmal kann der Klient auch die Energie spüren, die von einem Punkt aus in einer Linie zu dem entsprechenden Organ oder die Verlaufsrichtung entlang geht. Bei einer Shiatsu-Massage wähle ich meistens ein oder zwei Meridiane aus.

Ursprünge des Shiatsu
Shiatsu hat seinen Ursprung in Japan, es entwickelte sich aus dem Te Ate (Handauflegen) und dem Do-In (Selbstmassage). Um 500 n.Chr. kam die chinesische Heilkunde über Korea nach Japan (Kampo). Diese enthielt eine Massageform genannt Tuina-Anmo (streichen, greifen, drücken, reiben). Hieraus entwickelte sich die japanische Massage Anma, die Wurzel des Shiatsu. Therapeutisch sehr wirksam, konnte diese Massage Blockaden in den 14 Meridianen lösen, Dysfunktionen in den Organen beheben und Kyo und Jitsu ausgleichen. Durch die Verbreitung der westlichen Medizin zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Anma zu einer Wellnessmassage ohne Bezug zu den Meridianen. Oft wurde sie in Japan von Blinden ausgeübt und diente in den Badhäusern zur allgemeinen Förderung des Wohlbefindens.
Tenkai Tamai verwendete 1919 erstmals den Begriff Shiatsu, um seine Art der therapeutischen Massage vom Wellness-Anma abzugrenzen.
Heute ist Shiatsu eine Massage mit japanischem Ursprung, basierend auf der chinesischen Medizin und als weiterer Hintergrund das anatomischen und physiologischen Wissen der westlichen Medizin.
1925 gründete Tenkai Tamai die Shiatsu Therapists Association. 1940 eröffnete Namikoshi – ein Schüler von Tamai – in Tokio das Japan Shiatsu College. 1964 wurde Shiatsu als von Anma unabhängige Therapieform durch das japanische Gesundheitsministerium anerkannt. Masunaga (1925-1981) entwickelte Shiatsu vor allem durch die Verbindung von fernöstlicher Gesundheitslehre, Taoismus und Zen mit westlicher Medizin, Psychologie und den Naturwissenschaften weiter. Ihm war es unter anderem wichtig, die Klienten zu einem selbstverantwortlichen Leben zu führen und vermittelte gerne die Yoga-ähnlichen Do-In-Übungen. Pauline Sasaki und Cliff Andrews verbanden Shiatsu mit Erkenntnissen aus der Qantenphysik. Hier wird der Fokus des Therapeuten wichtig, die Arbeit aus dem Hara, die Energiefelder, Schwingungsebenen, die eigene Entspannung, Chakren-Arbeit (Carola Beresford-Cooke)…